10.08.2020
Lesezeit: ca. 5 Minuten

Krisensicher dank Unternehmensvision

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Wie die openFORCE-Vision Klarheit schafft und Orientierung bietet

Unser Team Brunch Ende Juli stellte einen Meilenstein in der openFORCE-Unternehmensgeschichte dar: die Vorstellung unserer eigenen Unternehmensvision. Werte und Gedanken, die uns alle bereits seit Jahren treiben wurden gebündelt und in einen starken Leitsatz verpackt. Ab sofort gibt uns die openFORCE Unternehmensvision als heller Leitstern Orientierung auf unserem Weg in die Zukunft. Hier noch einmal unsere Vision:

Jedes Unternehmen soll seine Zukunft mithilfe innovativer Technologien selbst gestalten können.

Fast 20 Jahre nach der Gründung der openFORCE fixierten die beiden Eigentümer und Geschäftsführer Otto und Gerhard in enger Zusammenarbeit mit unserer internen Organisationsentwicklung und dem Marketing ihre Vision. Um sie allen MitarbeiterInnen näherzubringen, wurde das Ergebnis bei unserer Teamveranstaltung vorgestellt. Der mit dem Team Brunch verknüpfte Workshop stand im Zeichen der intensiven Auseinandersetzung auf theoretischer, praktischer und analoger Ebene.

Teilnehmer beim Frühstück vor dem Team Brunch

  • „Das ist ein äußerst wichtiger Schritt für uns! Wir arbeiten schon lange agil und haben dieses Jahr große Schritte in Richtung Selbstorganisation gemacht. Gleichzeitig ist bei unseren MitarbeiterInnen das Bedürfnis nach einer klaren Vision als Orientierung gewachsen. Darauf mussten wir reagieren und sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis.“ - Otto Meinhart, Eigentümer und Geschäftsführer
  • „Wir glauben, dass für uns als remote Company die Unternehmensvision besonders wichtig ist. Denn sie verleiht als Fixstern allen unseren verteilt arbeitenden Teammitgliedern eine gemeinsamen Wegweiser in Richtung Zukunft.“ - Gerhard Hipfinger, Eigentümer und Geschäftsführer

Warum ist es wichtig, eine Vision zu haben? Was passiert in Unternehmen, die keine Unternehmensvision haben?

Spielerische Übungen zum Einstieg des Workshops haben uns sehr deutlich vor Augen geführt, dass Chaos entsteht, wenn jeder im Unternehmen ein anderes, eigenes Ziel verfolgt und dass viel Energie verloren geht. Eines unserer Learnings aus dem Visions-Workshop war daher: Erst eine gemeinsame, für alle verständliche Vision schafft den Fokus auf ein Ziel hin, sie bildet Synergien und beseitigt Chaos.

Wie kann eine Zukunft aussehen, in der sich die openFORCE erfolgreich bei all ihren Aktionen nach der Unternehmensvision ausrichtet?

Wir sind der Überzeugung, in Geschichten liegt ein starker Lerneffekt. Daher haben wir uns mithilfe des Storytelling-Ansatzes in Gedanken zehn Jahre in die Zukunft begeben und uns kollektiv vorgestellt, wie diese neue Realität aussieht. Konkret ging es darum, die verschiedenen Wirkungsbereiche und die Organisationsstruktur der openFORCE in die Zukunft zu rücken. Unsere Learnings daraus sind vielfältig: Die Zukunftsreise hat uns ein gestärktes Selbstbewusstsein verliehen. Abgesehen davon, dass wir künftig von einem zeltartigen Heißluftballon-Segelschiff aus arbeiten (wir waren kreativ! :-) ), sind wir gegenwärtig gar nicht so weit weg von dem, wie wir uns die Reise der openFORCE vorstellen.

Gruppenarbeit beim Team Brunch: 3 Personen an einem Tisch

5 Entwickler an einem runden Tisch sprechen über ihre Erkenntnisse

Was müssen wir beachten, damit wir auf unserem Weg zur Vision niemanden verlieren, mit besonderem Augenmerk auf die KollegInnen im Homeoffice?

Dieser Fragestellung ging eine Outdoor-Teamübung voran, bei der wir im wahrsten Sinne des Wortes – nichts sahen und nicht miteinander reden konnten. Die Aufgabenstellung ist schnell erklärt: alle openFORCE MitarbeiterInnen mussten ein Ziel erreichen – einen Gegenstand, der in knapp 50 Meter Entfernung gut sichtbar positioniert war. Erschwert wurde die Übung durch die Regeln, dass nach Ablauf von fünf Minuten niemand mehr sprechen durften und durch eine Augenbinde nichts mehr sehen konnte. Neu für alle war, dass bei einer Outdoor-Übung auch die KollegInnen im Homeoffice via Videokonferenz dazu geschaltet waren.

Nach dem Startschuss stellte sich bald ein gewisses Durcheinander ein, die Gruppe teilte sich in zwei kleinere Gruppen auf, es wurde fleißig diskutiert und an einer passenden Lösung gefeilt. Jeder kam zu Wort, wurde gehört und konnte seinen Beitrag zur Zielerreichung leisten: unser Reifegrad in Sachen Selbstorganisation kam spielerisch sehr schön zum Vorschein. Schnell starteten die Teams sogar Testdurchläufe - ganz im agilen Sinn - nahmen entsprechende Optimierungen vor und begaben sich schließlich blind und stumm auf die Reise. Einige Minuten später traf zuerst die eine, dann auch die andere Gruppe über Umwege beim Zielgegenstand ein. Die Übung war lustig und fordernd zugleich. Wie sieht es mit dem erzielten Effekt aus?

Die anschließende Reflexion zeigte Verbesserungspotenzial bei der Einbindung der Remote Teammitglieder auf. Sie hatten keine Chance sich bemerkbar zu machen, obwohl sie auch sehr gute Ideen zur Lösung hätten beisteuern können. „Aus den Augen, aus dem Sinn“ ist ein echtes Risiko, auf das wir achten müssen, vor allem als remotes Unternehmen. Wir lernen daher: auf dem Weg zum Ziel – also auf dem Weg zu unserer Vision – werden wir gemeinsam darauf achten, dass niemand verloren geht und auf der Strecke bleibt.

2 Teilnehmer sprechen via Videochat mit Remote-Teilnehmern

Welche Chancen und Potenziale ergeben sich durch die Unternehmensvision?

Die Unternehmensvision gibt uns eine gemeinsame Zielrichtung vor, in die wir uns alle unmissverständlich begeben. Sie schafft die Voraussetzungen für weitere Strategiearbeit. Sie ist sozusagen der Polarstern, der uns in jeder Lage den Kurs vorgibt – um bildlich zu sprechen. Auf Basis der openFORCE Vision werden wir uns verstärkt unseren OKRs widmen und kurzfristige strategische Entscheidungen an unsere Vision adaptieren. Um Krisen, wie die aktuelle, sicher und fokussiert zu meistern, gibt es nun eine Vision, die Orientierung bietet.

Gerhard Hipfinger und Maja Francé schenken Sekt ein Gerhard und Maja schenken den Sekt aus - auf unsere neue Vision!

Wie stellen wir sicher, dass wir auf Kurs bleiben?

Die neu formulierte Unternehmensvision ist erstaunlicherweise in vielen Bereichen deckungsgleich mit früheren Ansätzen. Sie umfasst unsere Leidenschaft für die Softwareentwicklung und bietet Freiraum für zukünftige Gestaltungsmöglichkeiten im Hinblick auf die Unternehmensstrategie. Sie erlaubt uns, Kontrollmechanismen zu erschaffen, die uns warnen, sobald wir vom Kurs abkommen – sie ist unser Kompass!

Wie geht es weiter mit der Vision?

Wir haben bereits festgestellt, dass die Vision unser Leitstern in zukünftigen organisationskritischen und unternehmenspolitischen Themen ist. Um unsere selbstorganisierte Unternehmensstruktur weiterhin zu stärken, gilt es, anhand der Vision ein Grundgerüst rund um die bereits geleistete Arbeit der openFORCE zu bauen, um unser Unternehmen vor schädlichen Einflüssen zu schützen. So segelt das openFORCE-Schiff (manche würden auch sagen das Heißluftballon-Segelschiff) sicher durch stürmische Zeiten – alles dank unserem Leitstern: der Unternehmensvision.

Gruppenfoto der anwesenden Team Brunch Teilnehmer Abschlussfoto mit den persönlich anwesenden Teammitgliedern

Janika Hidegh
Marketing und PR Managerin

Als kreative Kommunikatorin mit einer Leidenschaft für Storytelling schöpft Janika aus ihrer mehrjährigen Erfahrung in den Bereichen Marketing und Unternehmenskommunikation. Mit einem Händchen für Tonalität und Bildsprache managt sie den Presseauftritt sowie die Präsenz der openFORCE auf Social Media Plattformen und begleitet Referenzberichte und Kooperationen.

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