04.05.2020
Lesezeit: ca. 3 Minuten

Wie Open Source zur DNA der openFORCE wurde

#company
#about
#culture
#opensource

Seit knapp mehr als 18 Jahren besteht die openFORCE bereits und mindestens genauso alt ist unsere Begeisterung für die Open Source Kultur. Die Ähnlichkeit mit unserem Firmennamen ist kein Zufall - waren wir doch schon bevor wir die openFORCE gegründet haben begeistert von Open Source Systemen und deren Communities. Wir sehen uns schon immer als Teil der Community und fühlen uns bis heute als Teil davon. Unser ursprüngliches Motto war "bridging the gap" - wir wollten die Brücke spannen zwischen der damals noch eher kritisch betrachteten Open Source Szene hin in das IT Enterprise Umfeld. Im Grunde haben wir das auch geschafft (nun ja, nicht wir alleine) - heute haben Open Source Software im Speziellen und die Open Source Kutlur im Allgemeinen die "professionelle" IT Welt längst erreicht. Diese Tatsache ist der Grund für mich, in diesem Beitrag etwas über unsere Wurzeln und unsere Open Source Aktivitäten zu erzählen.

Gruppenselfie in Serverraum

A star was born

Zurück also in das Jahr 2002. In diesem Jahr haben wir an unserem allerersten Produkt gearbeitet - dem Spamhammer. Dabei handelte es sich um einen Mail Proxy der SPAM Mails identifizierte und entsprechend filterte. Heute sind solche Technologien eine Selbsverständlichkeit und leider auch notwendig, denn nach wie vor gibt es wesentlich mehr SPAM Mails als gewünschte E-Mails.

Kurz danach änderten wir unseren Fokus und konzentrierten uns ab 2005 voll und ganz auf die Softwareentwicklung. Und auch da blieben wir der Open Source Welt verbunden und setzten voll auf die Themen Java, Linux und Webentwicklung. Die Basis unser Entwicklungsaktivitäten waren und sind nach wie vor Open Source Frameworks.

Open Source Systeme - ein Geben und Nehmen

Open Source lebt vor allem vom gegenseitigen Austausch und von der Beteiligung. In den letzten Jahren haben wir an einigen Open Source Projekten mitgearbeitet und ein fast genauso viele Projekte gestartet. So finden sich die meisten unserer Projekte auf unserer GitHub Seite - einer Plattform auf der (vor allem) Open Source Projekte zu finden sind.

Wir haben bei einigen Open Source Projekten mitgeholfen. Eines davon ist

Software ist nicht alles

Wir beteiligen uns aber nicht nur an Software Projekten. Wir arbeiten sehr aktiv in Open Source Communities mit und sind im Sponsoring aktiv. In den folgenden Meetups sind wir aktiv in der Organisation tätig und sponsern mit.

Und natürlich darf das DevFest Vienna nicht vergessen werden, bei dem wir seit vielen Jahren als Sponsor auftreten und aktiv mit Vorträgen mitgearbeitet haben.

Programm Gerhard Hipfinger - DevFest Vienna 2019

Jetzt und in Zukunft

Aktuell arbeiten wir an einem kleinen Helfer, um die Integration von Consul Clustern in der Hetzner Cloud stark zu vereinfachen. Wir hoffen, dass wir das Projekt in Kürze auf unserer GitHub Seite veröffentlichen können und werden dies auf unserem Blog auch ankündigen.

Die letzten 18 Jahre in der Open Source Welt waren eine spannende Reise, die für uns definitiv noch nicht zu Ende ist. Der Open Source Gedanke ist tief in unserem Handeln verwurzelt. Ich freue mich schon auf die nächsten Jahre und bin schon sehr gespannt, welche Innovationen und Plattformen in der Community entstehen werden. Wir werden jedenfalls ein Teil davon sein!

PS: Fun Fact zum Schluss - die Seite mit den meisten externen Links zu unserer openforce.com Seite ist: die Mozilla Release Party aus dem Jahr 2002! Wir haben die Anmeldungsseite zur Release Party in Wien damals auf unsere Server gestellt und selbst heute noch kommen mehr als 1.000 Besucher pro Monat über diesen Weg auf unsere Website!

Gerhard Hipfinger
Gründer und Geschäftsführer

Gerhard ist Softwarearchitekt mit einem starken Infrastruktur Background und Unternehmer. Im Jahr 2002 gründete er gemeinsam mit Otto Meinhart die openFORCE Information Technology um Software Teams und Kunden mit der richtigen Softwarearchitektur und einem ausgeklügelten Entwicklungsprozess zu unterstützen. Gemeinsam mit Otto treibt er strategische Themen, um die openFORCE auf die zukünftigen Herausforderungen der Märkte vorzubereiten und die Rahmenbedingungen für eine selbstorganisierte und transparente Organisation zu schaffen.

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